Grafikdesign

Januar 10th, 2009

Wenn es darum geht, mit der Gestaltung von visuellen Inhalten in verschiedenen Medien anderen Menschen etwas mitzuteilen, so spricht man von Grafikdesign. Bei der Umsetzung können unzählig viele künstlerische Materialien und technische Mittel zum Zuge kommen.
Der Begriff Grafikdesign ist fest mit der modernen Gesellschaft verankert. Geprägt wurde dieser während der industriellen Revolution in den 1920er Jahren. Mittlerweile liegen die Schwerpunkte in der Werbung und der Öffentlichkeitsarbeit. Zwischenzeitlich ist sogar der Beruf des Grafikdesigners staatlich anerkannt. Seine Aufgaben befassten sich früher zumeist mit den klassischen Printmedien wie Zeitschriften und Büchern. Zum Ende der 1980er Jahren kamen vermehrt noch die elektronischen Medien dazu. Die Tätigkeitsfelder erstrecken sich von der Typografie über die Illustration und Fotografie bis hin zu Werbung, Branding und das modernere Corporate Identity.
Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zum Grafikdesigner besteht die Möglichkeit ein (Fach-) Hochschulstudium zu absolvieren. Im Anschluss daran darf der Absolvent sich Diplom-Designer bzw. Dipl. Des. (FH) nennen.
Das klassische Grafikdesign gibt es mittlerweile in diesem Sinne nicht mehr. Vielmehr spricht man von dem Begriff des Kommunikationsdesigns. Dieses Feld behandelt neben der visuellen noch die verbale und die audiovisuelle Kommunikation. Während der Art Director und der Creative Director die Konzeption entwickeln, setzt der Grafikdesigner diese um.